Über die ganzheitlich integrative Lerntherapie

Was ist Lerntherapie?

Nach­hilfe kann erfolg­reich sein, wenn Lücken im Schul­stoff geschlossen werden müssen.  Alleine ist Nach­hilfe jedoch nicht aus­rei­chend wenn Lern­stö­rungen wie Lese- Recht­schreib­schwäche oder Dys­kal­kulie vor­liegen oder ein Kind Pro­bleme mit der Kon­zen­tra­tion oder mit dem Gedächtnis hat. Ist das der Fall, ist unter­stüt­zend zur Nach­hilfe eine Lern­the­rapie nötig, um für das Kind einen Lern­er­folg initi­ieren zu können.

Wäh­rend Nach­hilfe meis­tens nur über einen relativ kurzen Zeit­ab­schnitt – im all­ge­meinen für einige Monate – gegeben wird, wird für die Lern­the­rapie nor­ma­ler­weise ein län­ger­fris­tiger Zeit­rahmen ange­geben. Durch eine ganz­heit­lich inte­gra­tive Kom­bi­na­tion ver­schie­dener Methoden und The­ra­pien aus Natur­heil­kunde, Psy­cho­logie, Moto­pädie, Men­tal­trai­ning und Nach­hilfe kann Lern­the­rapie jedoch viel effek­tiver sein und lässt sich auch in der Lauf­zeit deut­lich verkürzen.

Da die Lern­för­de­rung auf den Stärken der Kinder auf­baut, können sie auch von Anfang posi­tive Erfah­rungen machen und Erfolgs­er­leb­nisse haben. Sie lernen, ihr eigenes Können besser ein­zu­schätzen und für sich anzu­wenden. Sie erfahren posi­tive Bestä­ti­gung, und finden ihren eigenen Rahmen, Lob anzu­nehmen und auch sich selbst mehr zu loben.

Für Kinder mit Lern­stö­rungen sind trotz Lern­schwie­rig­keiten erreichte Ziele und Erfolge sehr wich­tige Erfah­rungen. Denn meist richtet sich der Blick von Schule und Umfeld auf das, was die Kinder nicht können. So ist auch die Selbst­wahr­neh­mung von Schü­lern mit Lern­stö­rungen oft eher an der Wahr­neh­mung ihrer Defi­zite ori­en­tiert. Ganz­heit­lich inte­gra­tive Lern­för­de­rung wirkt dem durch eine Stär­kung des Selbst­wert­ge­fühls entgegen.puzzle einzeln

Ablauf der Therapie

Am Beginn steht eine ein­ge­hende Ana­mnese über die aktu­elle Situa­tion und den Wer­de­gang Ihres Kindes.

Danach beschließen wir mit allen Betei­ligten gemeinsam The­ra­pie­ziele und die Maß­nahmen, die zu Errei­chung dieses The­ra­pie­ziels not­wendig sind. Auf dieser Basis wird ein The­ra­pie­plan erstellt.

Dabei werden die Res­sourcen, der indi­vi­du­elle För­der­be­darf, die Erwar­tungen und die Mög­lich­keiten des Kindes der Fami­lien stets berück­sich­tigt. Zusätz­lich zur Lern­the­rapie werden unter­stüt­zend auch Natur­heil­kund­liche Bahndlung, Psy­cho­lo­gi­sche und Moto­pä­di­sche För­de­rung und Nach­hilfe angeboten.

Wäh­rend der Lern­the­rapie gibt es ständig eine beglei­tende Pro­zess­dia­gnostik. Mit ihr wird die Ent­wick­lung des Kindes beob­achtet und doku­men­tiert, um die the­ra­peu­ti­schen Maß­nahmen immer den aktu­ellen Ent­wick­lungen anzu­passen. Der gesamte Pro­zess wird von einer bera­tenden Beglei­tung für die Eltern und auch für inter­es­sierte Lehrer begleitet, da sie als aktive Betei­ligte so am lern­the­ra­peu­ti­schen Pro­zess des Kindes mit­wirken können. Die ganz­heit­lich inte­gra­tive Lern­the­rapie endet, wenn die zuvor gemeinsam defi­nierten Ziele erreicht sind und das Kind wieder erfolg­reich am schu­li­schen Lernen teil­nehmen kann. Der Abschluss der The­rapie wird mit den Eltern und dem Kind gemeinsam beschlossen.

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