Förderungsmöglichkeiten für die Lerntherapie und Motopädie

Vor allem Fami­lien mit geringem Ein­kommen haben oft Schwie­rig­keiten die Kosten für Lern­för­de­rung aus eigener Kraft zu stemmen - vor allem dann, wenn ihr Kind meh­rere ver­schie­dene För­der­maß­nahmen benötigt.

Es gibt die Mög­lich­keit, über das Jugendamt einen Antrag auf Kos­ten­über­nahme durch das Jugendamt sowohl für die Lern­the­rapie als auch für das psy­cho­mo­to­ri­sche Trai­ning zu stellen.

Nach § 35a Abs. 1 S.2 SGB VIII kann im Rahmen der Ein­glie­de­rungs­hilfe die Kos­ten­über­nahme bean­tragt werden.

 Doch laut einem Urteil des Sozi­al­ge­richt Schleswig, Beschluss vom 11.12.2013 - S 22 AS 177/13 ER, besteht auch bei BuT Anspruch auf Kos­ten­über­nahme für nicht nur vor­über­ge­hende, außer­schu­li­sche Lern­the­rapie bei Dys­kal­kulie und Lese-Rechtschreibschwäche.

 Hier finden Sie den pas­senden Link dazu:

 Quelle: RA Helge Hil­de­brandt, Hol­ten­auer Straße 154, 24105 Kiel,

Beschluss:http://sozialberatung-kiel.de/2013/12/13/hartz-iv-anspruch-auf-auserschulische-lerntherapie-bei-dyskalkulie/ 

Aber auch wenn Sie keine Mög­lich­keit haben, För­de­rungen zu erhalten: zögern Sie nicht, uns darauf anzu­spre­chen. Kein Kind soll aus finan­zi­ellen Gründen von der Lern­för­de­rung aus­ge­schlossen bleiben! Gemeinsam finden wir bestimmt eine Lösung.

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